Samstag, 12. Mai 2012


 Wege zur
Entspannung
Skript  aus meiner Ausbildungszeit 
als Tierheilpraktikerin



Während die technische Entwicklung fortschreitet, fühlen sich zugleich immer mehr Menschen verspannt, erschöpft, überdreht, ausgelaugt und ausgebrannt. Wie ist das zu erklären? Und wie finden wir aus der dauerhaften Fehlspannung wieder heraus mit ihren körperlichen Begleiterscheinungen, wie Verkrampfungen, Schmerzen, Herzkreislaufstörungen, Magenbeschwerden oder Hautreaktionen? Wie können wir den natürlichen Rhythmus und die Balance von Spannung und Entspannung wiedergewinnen?
Unsere psycho-vegetativen Grundprogramme
Menschen gibt es seit mehreren Millionen Jahren, die Zivilisation seit wenigen Tausend Jahren. Unsere psycho-vegetativen Programme sind vor allem auf das Überleben in der Urzeit ausgerichtet.
Um in der Urzeit zu überleben, galt es in der Begegnung mit wilden Tieren oder feindlichen Stämmen entweder zu kämpfen oder zu fliehen. Danach gab es längere natürliche Erholungsphasen für die Nahrungsaufnahme und die Regeneration der Kräfte. Entsprechend finden wir als ganzheitliche körperlich-seelische Reaktionen beim Menschen die psychische und physiologische Umschaltung auf die Programme Kampf, Flucht oder Entspannung (Schlaf, Verdauung, Sexualität ). Hinzu kommt noch der Sonderzustand: Totstellreflex, den wir als Schockzustand kennen.
Bei einem Gefahrensignal, in der Regel einer körperlichen Bedrohung reagierte der Urzeit-Mensch reflexhaft mit dem Programm Kampf oder Flucht, d.h. der blitzschnellen Mobilisierung aller körperlichen Reserven für eine körperliche Auseinandersetzung oder das Weglaufen. Es erfolgt eine Umschaltung in Richtung verstärkter Wachheit und Psychischer Erregung, Aktivierung der Körpermuskulatur durch verstärkte Durchblutung, vertiefte Atmung, Ausschüttung von aktivierenden Hormonen wie Adrenalin, Erweiterung der Pupillen, Erhöhung der Blutfettwerte (Energiebereitstellung), Heraufsetzung der Blutgerinnung (zum Schutz gegen Verbluten) und vieles mehr. Nach dem erfolgreichen Kampf oder einer gelungenen Flucht war der Mensch körperlich erschöpft und der Körper stellte sich automatisch auf die Erholungsprozesse sowie auf die Nahrungsaufnahme um. Die Menschen hatten Zeit, um zu ihrem natürlichen Rhythmus zurückzufinden.
Heute haben wir uns in unserer hochtechnisierten Welt gegenüber körperlichen Bedrohungen weitgehend geschützt. Körperliche Aktivitäten werden weitgehend von Maschinen übernommen. Unser Alarmprogramm wird z.B. im Straßenverkehr oder im Beruf in schneller Folge ausgelöst, während uns zugleich die Möglichkeiten zur Umsetzung der körperlich bereitgestellten Energien in Bewegung (Kampf oder Flucht) fehlen. Die Bequemlichkeit macht uns träge. Viele haben eine Unterspannung in der Muskulatur, so daß sie in Belastungssituationen leicht mit Verkrampfungen und Fehlregulierungen reagieren. Das wird besonders bei Rückenbeschwerden aufgrund zu schwacher Rückenmuskulatur deutlich. Angesichts der fortschreitenden Auflösung der natürlichen Rhythmen wird der bewußte Ausgleich immer wichtiger. Unsere innere Alarmierung und damit die Anspannung hängt davon ab, was wir selbst aufgrund unserer persönlichen Geschichte als Gefahr verstehen, d.h. was wir als Versagen, Blamage, Angriff oder Bedrohung betrachten.
Oft finden wir aus dem Kampf- oder Fluchtprogramm nicht wieder heraus und versuchen, auch die Entspannung, die Verdauung oder die Sexualität zu erzwingen. Das funktioniert natürlich nicht. Die Entspannung über Medikamente oder chemische Stoffe wie Alkohol ist kurzfristig wirksam, führt aber langfristig zu psychischer bzw. körperlicher Abhängigkeit und zum Verkümmern der Selbsthilfemöglichkeiten. Entspannung geschieht immer dann, wenn es uns gelingt, das Kampf- oder Fluchtprogramm zu verlassen und loszulassen. Wir brauchen das Gefühl von Sicherheit und die Befreiung von ängstigenden oder aktivierenden Gedanken und Bildern. Sollten die Gedanken sehr hartnäckig, quälend oder bedrängend sein, reicht ein Entspannungstraining allein nicht mehr aus. Dann ist eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll.
Grundsätzliches zur Entspannung
Alle Wege der Entspannung erreichen diesen Vorgang des Ausstiegs aus den aktivierenden Gedanken und Bildern durch sehr verschiedene Rituale , die uns ablenken, so daß die Entspannung und Ruhe sich dann von selbst einstellen kann. Wir wechseln unseren inneren Aktivierungs-Film gegen einen inneren Ruhe- und Entspannungsfilm. In diesem Sinne kann jede Tätigkeit, die uns durch ihre gleichförmige, ruhige, vielleicht auch ritualisierte Verrichtung einen Zugang zur Entspannung verschaffen. Ob es das Joggen, Spazierengehen, Musizieren, Angeln oder das Lesen ist. All das kann uns zu einem gewissen inneren Ruhezustand verhelfen.
Tiefere Entspannungszustände und damit eine erhöhte Erholungswirkung erreichen wir durch ein systematisches Entspannungstraining. Beim Erlernen der Entspannung. von der Kassette sind wir uns oft selbst im Weg , wenn wir noch keine Erfahrungen mit Entspannungstrainings haben. Wir versuchen dann z.B. vergeblich, uns die Entspannung zu erkämpfen. Daher ist in der Regel die Einführung in ein Entspannungsverfahren durch einen erfahren Kursleiter nötig, der dabei hilft die hinderlichen Verhaltensmuster zu überwinden.
Systematische Entspannungsverfahren
Im Autogenen Training (AT) lenken wir unsere Aufmerksamkeit von unseren Alltagsgedanken weg auf unsere Körperempfindungen. Wir spüren z.B. den rechten Arm und vergegenwärtigen uns das Erlebnis von angenehmer Schwere und Wärme, wie wir es nach körperlichen Anstrengungen kennen. Das AT leitet den Übenden dazu an, mit Hilfe verschiedener Formeln, die Aufmerksamkeit auf das Erleben von Entspannungsempfindungen wie Schwere, Wärme, Ruhe, ruhigem gleichmäßigen Puls, angenehm warmen Strömen in der Magengegend und Kühle auf der Stirn zu konzentrieren. Der Erfolg im AT hängt davon ab, wie weit es gelingt, entspannungsfördernde innere Bilder zu vergegenwärtigen, die Aufmerksamkeit dabei zu halten und sie durch regelmäßiges Üben "einzugravieren", so daß die Entspannungsreaktion schließlich reflektorisch erfolgt. Nach dem Erlernen der Übungen der Grundstufe des AT kann der Übende in der Fortgeschrittenenstufe des AT durch zusätzliche persönlich zugeschnittene Formeln die Entspannung differenzieren und vertiefen. In der Oberstufe des AT lernen die Übenden sich tiefer zu versenken und erwerben in der autogenen Meditation tiefere Einsichten und Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung
Eine Sonderform des AT stellt das Autogene Training mit Kindern dar. Mithilfe spielerischer Übungen und anschaulicher Bilder und Suggestionen erhalten die Kinder einen kindgerechten Zugang zur Entspannung. Das ist ein wichtiges Gegengift gegen die Angst, Verwirrung und Aggression fördernden Bedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen: Unsichere und instabile Familienstrukturen, Droge Fernsehen und Computerspiele sowie Bewegungsbeschränkungen
Die Progressive Relaxation (PR) auch bekannt als PROGRESSIVE MUSKELENTSPANNUNG oder TIEFMUSKEL-ENTSPANNUNGSTRAINING geht einen anderen Weg. Der Übende spannt nacheinander verschiedene Muskelgruppen deutlich spürbar an und entspannt sie wieder. Er konzentriert sich auf den Kontrast der Anspannungs- und Entspannungsempfindungen. Damit hat die innere Wahrnehmung stärkere Reize, um die Aufmerksamkeit zu binden und die Aktivierungsgedanken hinter sich zu lassen. Es eignet sich daher besonders gut für die Einführung in die Enspannungsverfahren sowie zur Reduktion starker innerer Spannungszustände bei Ängsten, Schlafstörungen oder Schmerzen.
Einen anderen Weg zur Entspannung stellt die Meditation dar. In den verschiedenen Formen der Meditation wird die Entspannung durch Überwindung des sonst ständig fließenden Gedankenstromes erreicht. Wir können uns auf den Atem, Silben (Mantras) oder Worte (Gebete) oder Gegenstände wie z.B. eine Kerze oder eine Verrichtung wie das Bogenschießen konzentrieren und erreichen durch die Gleichförmigkeit, die Regelmäßigkeit des Übens und die Dauer tiefe Versenkungszustände. Die Meditation kann pragmatisch eingesetzt werden oder eingebettet in religiöse und spirituelle Systeme der spirituellen Persönlichkeitsentfaltung dienen. Der Erfolg ist abhängig von der Disziplin, der Fähigkeit, die abschweifenden Gedanken immer wieder zum Gegenstand der Meditation zurückzuführen sowie von der Fähigkeit, mit aufsteigenden belastenden Erlebnissen umzugehen.
In der Atempädagogik wird der Atem als Spiegel der Verspannungsmuster und als Mittel zur Lösung genutzt. Die Entspannung kann über geführte Atemübungen oder das Wiederentdecken und Wiederherstellen des natürlichen Atems erreicht werden. Es gilt sich auf den Atem einzulassen, wie er von selbst kommt, jede Manipulation zu vermeiden und diesem "Leitseil" des unverbildeten Lebendigen zu folgen. Die Arbeit am Atem kann rasch sehr intensiv sein und tiefe Schichten der Persönlichkeit berühren. Daher ist der Erfolg besonders abhängig von der Qualifikation und der Persönlichkeit des Atemtherapeuten.
In der Feldenkrais-Methode wird die Entspannung durch wirksame hundertfach wiederholte isolierte Bewegungsübungen erzielt, die die Haltung auf der körperlichen und damit auch auf der psychischen Ebene verändern. Durch veränderte innere Selbstorganisation werden Spannungsmuster aufgelöst und ein neues Gleichgewicht ermöglicht. Diese Methode ist sehr wirksam und zeigt unter kompetenter Anleitung immer wieder überraschende Ergebnisse.
Im Yoga wird über bestimmte Körperstellungen (Asanas) die Dehnung, die Anregung und Kräftigung von Körperbereichen, wie Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke erreicht sowie durch die Vermittlung der Yogaatmung und einer entsprechenden Geisteshaltung ein Zugang zu tiefen Entspannungszuständen geschaffen. Ähnlich wie die Meditation stellt das YOGA ein umfassendes erfahrungswissenschaftliches System dar und kann über die Entspannung hinaus auch zur spirituellen Entwicklung genutzt werden. Die bekannteste Form des YOGA ist im Westen das HATHA-YOGA.
Das Tai Chi ist eine Art Bewegungsmeditation mit sanften runden Bewegungen, die dem Atemrhythmus folgen. Das Qigong ist eine Sammlung von Methoden der traditionellen chinesischen Medizin zur Förderung leiblich-seelischer Gesundheit. Dabei werden sanfte Bewegungs- und Atemübungen , Aufmerksamkeitslenkung und Vorstellungsbildung eingesetzt. Ein Grundgedanke beider Verfahren ist das Wechselspiel von YIN und YANG als entgegengesetzten Kräften im Körper, die es ins Gleichgewicht zu bringen gilt. Durch die Harmonisierung der körperlichen und psychischen Vorgänge wird eine Entspannung und eine Energetisierung erreicht. In beiden Verfahren wird angestrebt, Blockaden im Fluß der Lebensenergie (Qi) aufzulösen und sie wieder zum Fließen zu bringen.
Welche Wege der Entspannung sich für Sie eignen, läßt sich nur durch eigene Erfahrungen herausfinden. Beim Psychologischen Arbeitskreis für AT & PR können Sie neben den Merkblättern zu den einzelnen Entspannungsverfahren auch die Adressen qualifizierter Kursleiter und Therapeuten anfordern.

Donnerstag, 10. Mai 2012


Warum und Wann einen Einzelunterricht

Der Einzelunterricht richtet sich ausschließlich der Ausbildung oder Problembehandlung nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen.Mögliche Ziele:Umwelt und Sozialverträglichkeit
Stärkung des Selbstbewusstseins ( Mensch wie Hund)
Anti- Aggressionstraining
Kontrollierbarkeit des Jagdverhaltens
Apportiertraining
Fahrradtraining
FährtentrainingInhalte:Ursachenforschung
Erarbeiten eines Trainingsplanes bei Problemhunden
Persönliche Betreuung und Beratung
Individuelles Training, je nach Situation
Schulung in Alltagssituationen
Dieser Einzelunterricht richtet sich besonders an so genannte “Problemhunde”, die Verhaltensweisen an den Tag legen die sich wohl kein Hundebesitzer wünscht. Sie zerlegen das Sofa oder verteidigen zähnefletschend und knurrend ihren angeblichen Sofaplatz. Lassen Besucher nicht in die Wohnung oder bellen stundenlang aus nichterkennbarem Grund herum. Allerdings kann ein Einzelunterricht auch einem Fortgeschrittenem Hund sehr gut tun, wenn zum Beispiel dieser Hund nun das Apportieren lernen soll oder sich auf Fährtenarbeit als Beschäftigungsmöglichkeit einarbeiten soll.
Auch wenn gerade der Hundehalter keine Möglichkeit sieht an einem Gruppentraining teilzunehmen ist ein Einzeltraining optimal.
Hat der Vierbeiner ein zu ausgeprägtes Jagdverhalten ist auch hier die Einzelstunde sehr hilfreich. Zehn Unterrichtsstunden achte ich aber als ein Minimum an Zeit um entsprechendes Problem in den Griff zu bekommen. Die tatsächlichen Unterrichtsstunden werden aber vorab in einem persönlichen Gespräch festgelegt. Urlaubsgäste haben auch so die Möglichkeit eventuelle Probleme Ihres Hundes mit zwei Stunden täglich in fünf Tagen in den Griff zu bekommen. Hundehalter aus der Umgebung können die Stunden nach Möglichkeiten ihres Zeitplanes so gestalten, dass sie in fünf Wochen ihr Problem aus der Welt geschafft haben sollten.

10 tätiger Erziehungskurs oder Hundeführerscheinbringen was!


10 tätiger Erziehungskurs oder Hundeführerschein
Dort  lernen Sie in Theorie und Praxis Ihren Hund zu verstehen und zu erziehen. Dieser Kurs endet mit einer Prüfung zum Hundeführerschein, die selbstverständlich freiwillig ist.Ziele: Hundeverhalten verstehen
Förderung der Kommunikation zwischen Hund und Halter
Leinenführigkeit, zuverlässiges Herankommen, Hinsetzen, Hinlegen, Warten.
Umwelt- und Sozialverträglichkeit
Lösung eventueller Verhaltensprobleme
Freiwilliger Hundeführerschein
Inhalte: Theoretischer Unterricht
Praktischer Unterricht bei dem alle Familienmitglieder gerne gesehen sind.
Schulung in Alltagssituationen, wie Bus fahren, Restaurant besuchen , Radler und Joggerkontakt.
Spaziergänge und Wanderungen in der Gruppe
Teilnahme an den Spielgruppen sind erwünscht
Individuelle Beratung und Betreuung bei der alternativen und modernen Hundeerziehungsmethode
Dieser Kurs findet in der Regel an 10 aufeinanderfolgenden Werktagen mit täglich etwas 3 Unterrichtsstunden statt.
Der theoretische Unterricht wird in Präsentationsform zu den unterschiedlichsten Themen abgehalten, wie Ursache für Probleme, Hund in der Öffentlichkeit, Jagdverhalten, Aggressionsverhalten, Beschäftigungsmöglichkeiten und weiteren interessanten Aspekten rund um den Hund.
Der praktische Teil findet ausschließlich in der Öffentlichkeit, also in realen Alltagssituationen statt. Sie werden erstaunt sein und sich darüber freuen, wie schnell Sie mit Ihrem Hund zurechtkommen werden. Das Ganze geschieht ohne Drill großem Gebrüll und absolut ohne jeglicher Gewalt.
Ich empfehle, dass möglichst alle Familienmitglieder an dem Kurs teilnehmen, damit jedes Mitglied der Familie aus erster Hand geschult wird, damit Sie dann gemeinsam an einen Strang ziehen können. So einen Kurs während des Urlaubs kann man nur empfehlen. Man erzieht den Hund und genießt dabei eine neue und vielleicht schöne Umgebung. Hier bei uns im Allgäu finden Sie Hundeschulen die Erziehung während des Urlaubs anbieten. 

Gruß Brigitte Seidel - Senza Violenza

Spiel- und Sozialkontaktgruppen
Jeden Samstag ist in der Hundeschule “ Senza Violenza “ Spielen angesagt.
Spielstunden, die in verschiedene Altersgruppen aufgeteilt sind, sorgen immer für viel Spaß bei Hund und Halter.
In erster Linie lernen Ihre Hunde eine positives Sozialverhalten gegenüber den Artgenossen, um sich richtig zu verhalten, wenn sie dann mit anderen Hunden in der Öffentlichkeit zusammentreffen. Gerade diese ist für Welpen eine überaus wichtige und nicht mehr nachzuholende Erfahrung.
Gut sozialisierte Welpen laufen auch später bei den Begegnungen mit Artgenossen kaum in Gefahr in Bedrängnis zu geraten, weil auch Frauchen und Herrchen sich wesentlich gelassener und sicherer verhalten werden.
Für das spielerische Training ist ein Hindernisparcours aufgebaut. Eine Art Laufsteg nimmt den Hunden die Angst, über Brücken und Stege zu laufen. Der Tunnel vermittelt Sicherheit in dunklen Räumen. Die Ballkiste sorgt nicht nur für ein paar lustige Augenblicke, sondern lehrt die Kleinen auf losem Untergrund sicherer zu laufen. Im Planschbecken erlebend ie Welpen den positiven Kontakt zu Wasser. Geräuschunempfindlichkeit wird während des Spieles untereinander trainiert, wenn die Welpen zum Beispiel durch eine klappernde Dosenwand laufen, die sie normalerweise erschrecken würde. Während eines Spieles ertragen solche Dinge die Welpen in der Regel völlig problemlos. Auch der Umgang mit anderen Tieren, Umweltgeräuschen und anderen Objekten verschiedenster Art wird Ihr Welpe konfrontiert. Nur so kann er sich auf sein zukünftiges Leben richtig vorbereiten.
Die Gruppen werden nach Altersstufen aufgeteilt, beginnend mit einem Alter von acht Wochen.

Welpenerziehung


Warum schon den Welpen erziehen? Diese Frage stellen sich sehr viele Hundebesitzer oft dann, wenn es ihr erster Hund ist. Einem so kleinen, goldigen und unschuldigen Hund neigt man dazu, vieles zu verzeihen und glaubt man habe noch später Zeit genug für den Punkt “Erziehung”. Falsch gedacht, denn gerade im Welpenalter legt man den Grundstock für ein problemloses Zusammenleben mit dem Hund.


Zeitgemäße Ausbildung nimmt Abstand von Teletak und Gewalt und beinhaltet eine absolut gewaltfreies Umgehen mit dem Hund. Doch es ist sehr wichtig, gerade im Welpenalter den Hund an feste Regeln zu gewöhnen. In erster Linie aber ist es notwendig, dass Sie sich als Hundebesitzer darüber im Klaren sind, was Sie von Ihrem Welpen erwarten, der immerhin in ein paar Monaten ausgewachsen sein wird.


Ob Sie bei der Welpenerziehung Erfolg haben, hängt ganz alleine von Ihnen ab, ob und wie Sie es Ihrem Hund zu erkennen geben worauf es Ihnen ankommt. Wie allein Sie bei Fehlverhalten, artgerecht und konsequent den Hund korrigieren.

Damit Sie von Anfang an Ihren Welpen richtig behandeln, bietet Ihnen die Hundeschule “ Senza Violenza” einen Welpenerziehungskurs und eine Welpenspielgruppe (diese ist kostenlos) an. Sie lernen sowohl theoretisch wie auch praktisch die Grundlagen der Hundeerziehung, damit Sie dann spielend mit Ihrem Kleinen zurechtkommen.


Kennen Sie das? 


Da hat man sich in so einen kleinen Vierbeiner - sprich Hund - verliebt und ihn als gleichwertiges Mitglied der Familir integriert. Als kleinner Welpe war er ja soooo süß und knuffig, doch dann mit der Zeit entwickelte sich dieses kleine Wesen doch tatsächlich so langsam aber sicher zum Familientyrann und schränkt Ihr Familienleben schon ganz schön ein.

Freunde trauen sich einfach nicht mehr sie zu besuchen, das ständige anspringen, kläffen und so manche Hose musste bereits dran glauben, hält sie ab zu Ihnen zu kommen.

Die Straßenseite wechseln Sie ständig wenn gerade der Nachbar dort unterwegs ist, denn sonst könnte dieses Zusammentreffen ein Problem werden.

Natürlich wollten Sie die Lage ändern und haben den Versuch gestartet dieses Monster in einer Hundeschule erziehen zu lassen, doch es schlug ebenfalls fehl. Sie sind am Ende und brauchen Hilfe.

Sie haben nun die Wahl, Sie können die Situation nun ändern und wenn Sie nur wollen in den Griff bekommen.

Keine leeren Worte werden Sie erwarten, sondern wirkliche tatkräftige und persönliche Hilfe um ein Problem welches Ihnen am Herzen liegt nun endlich in den Griff zu bekommen.

Natürlich müssen Sie auch etwas dafür tun, denn zaubern kann niemand, also schreiben Sie mir Ihr Problem und lassen Sie sich einfach von mir helfen. Meine Antwort erfolgt umgehend wenn ich die Nachricht gelesen habe.

Ihre
Brigitte Seidel

Mittwoch, 9. Mai 2012


Sie sind auf den Hund gekommen, Teil I

dann kommen mit Sicherheit auch in der nächsten Zeit einige Probleme auf Sie zu. Damit Sie zukünftig nicht Ihren Hund  traumatisieren, sonder ein Team werden hier ein paar Infos.

Das Zusammenkommen war erst der Anfang.
Das gemeinsame Zusammenhalten wird mit Fortschritt zu erkennen sein..
Eine gute Zusammenarbeit wird dann mit Erfolg belohnt.

Sie müssen eines wissen, der Hund hat kein Problem. Für ihn ist das was er macht ganz normal. Wir, die Hundehalter haben ein Problem mit ihm, denn wir verstehen ihn nicht, und darin liegt der Hund begraben. Sie können noch so gut sein und ihn noch so sehr lieben, in Ihrer Hundeerziehung, werden Sie immer wieder Fehler machen, denn Sie können denken der Hund aber nicht. Sie stehen oft unter Druck und haben oft nicht die Geduld die Sie ihm gegenüber aber haben sollten. Immerhin ist das Hundegehirn mal wie bei einem dreijährigen Kind entwickelt. So zumindest beweisen es gemachte Studien.

Wie tickt Ihr Hund nun wirklich?

Achten Sie mehr auf ihn, lernen Sie ihn zu verstehen. Da kann ich Ihnen wärmsten ein Video der Turid Rugast empfehlen.
Denken Sie daran, wenn Ihr Hund mal wieder etwas angeblich falsch gemacht  hat, zumindest sehen Sie es so. Wenn er mal wieder den Mülleimer ausräumt , weil Sie dort etwas reingeworfen haben was seine Hundenase erregt. Er ist seinem Instinkt gefolgt. Hm das riecht aber gut, das hol ich mir!. Wer also hat hier was falsch gemacht? Oder Sie sind einfach zu faul, nach dem Essen die Teller dort hin zu räumen wi sie eigentlich hingehören, nämlich in die Spüle oder in die Spülmaschine. Reste auf den Tellern sind eine sehr große Verführung. Was passiert, wieder geht der Hund seiner Nase nach, holt sich die restlichen Happen vom Teller, was tun Sie! Sie schreien ihn an, er zieht den Schwanz ein und zieht sich ohne zu wissen was er falsch gemacht hat zurück. Was ist passiert? Was noch auf dem Teller war ist doch eh futsch, warum dann rumschreien. So bekommt er nur Angst vor Ihnen und sein Vertrauen Ihnen gegenüber schwindet von Fehler zu Fehler und das muss nicht sein.

Was können Sie tun? Bringen Sie es ihm mit Geduld bei, das er das nicht darf. Selbst wenn er mal wieder erfolgreich den Schweinebraten erwischt haben sollte, schreien bringt nun nichts mehr, der Braten ist weg. Ignorieren Sie es und fangen Sie mal endlich an umzudenken. Ihnen bleibt nur die Wahl ihn zu erziehen oder Sie räumen nach dem Essen alles ordentlich auf, dann passieren solche Dinge erst gar nicht.

Wie lernt ihr Hund ?
1. Durch Assoziation = Verknüpfung z. B, mit dem Leckerli
2. Durch Erfahrung
3. Durch Nachahmung
4. Durch unsere Körpersprache
5. Durch die Stimmung anderer Hunde

Was mich immer zum Beispiel aufregt, das sind Hundehalter, die so eine Angst um ihren Hund haben wenn sie anderen Hundehaltern begegnen und dann den Hund mit der Leine wegziehen. Was lernt hier wieder der Hund? Paß auf wenn dir so einer begegnet ist das nicht gut, er bekommt Angst vor seinen Artgenossen und entwickelt ihnen gegenüber Aggressionen. Nun haben sie schon die Weichen gestellt einen Problemhund zu bekommen. Also immer erst überlegen, dann handeln, denn denken sollten sie können, der Hund kann das nicht. Oft beginnen ja Hundehalter bereits bei den Welpen dieses Verhalten zu prägen. Welpen freuen sich noch unheimlich wenn sie jemanden begrüßen können, was tut der Hundehalter, er schimpft ihn und zieht ihn weg, denn das tut man ja nicht. Was lernt der Welpe, Menschen sind schlecht, die muss ich meiden, er wird in Zukunft Menschen fürchten. Sicherlich können derartige Begegnungen mal in die Hose gehen wenn man mal z. Beispiel auf einen bereits traumatisierten Artgenossen trifft. Ich bin bei Begegnungen immer gut damit gefahren, wenn ich dem anderen Hundehalter signalisiert habe, kann es ein Problem mit den Beiden geben? Oft begegnet man ja auch läufige Hündinnen und dann mache ich doch mit meinem Rüden lieber einen großen Bogen unter Ablenkung, durch z. Beispiel mit einem Leckerchen oder Spielzeug. So bekommt mein Hund Vertrauen zu mir und gerät nicht in eine vielleicht zu dramatische Situation die ihn wieder negativ prägt. Signalisiert mir der andere Hundehalter, das geht bestimmt gut, dann nix wie Leine weg und die Beiden sich selber auseinandersetzen lassen. Um solchen Situationen auch aus dem Weg zu gehen, ist eine gute Bindung zum Hund notwendig und natürlich eine gute Grunderziehung und Abrufbarkeit, denn begegnet mir dann ein Hund der die Zähne fletscht, ruf ich meinen ab und Suche das Weite, ohne Stress, Geschreie und Rumgezetere. Mit solchen Situationen muss man immer rechnen, denn die meisten Hundehalter machen sich nicht die Mühe nachzudenken, sonder fordern dem Hund ab einfach zu funktionieren, tut er das nicht, kommt er einfach ins Tierheim oder man gibt ihn ab. Sämtliches Rumgeschreie gegenüber dem Hund bringt ihnen nichts, denn der Hund verknüpft nur die Lage innerhalb von 0,2-0,5 Sekunden und wird dann angeschrien wenn er uns dann mit seinen treuen Augen unverständlich, ruhig vor uns sitzend anschaut. Was hat er wieder gelernt, immer wenn ich so mein Frauchen ansehe stimmt damit was nicht, also verkrieche ich mich doch lieber in die nächste Ecke. Gefordert ist nur der Hundebesitzer, denn der Hund funktioniert nur so, wie wir es ihm beibringen. Also immer erst überlegen bevor sie was tun.

Probleme n sollten sie versuchen aus dem Weg zu gehen,einfach auch  vorausschauend denken,und beim Training darauf achten, dass die Übung erfolgreich ist. Machen  sie nur dann eine Übung wenn sie ganz sicher sind, das geht gut und hören sie nie auf mit dem Training ohne ihrem Hund diese mit einer erfolgreichen Durchführung enden zu lassen. Er verliert sonst die Lust am Training. Achten Sie auch immer darauf, dass eine gute Lernstimmung besteht, denn mit Frust im Bauch kann man keine guten Resultate bei der Hundeerziehung erzielen, denn der Hund kann zwar nicht so gut denken, doch doof ist er auch nicht und merkt das mit ihnen was nicht stimmt. Belohnungen führen immer dazu, dass erwünschtes Verhalten wiederholt wird. Schaffen sie sich eine gute Atmosphäre beim Training, dann kann nicht so vieles schief gehen.

 Das rum gehacke nach der Rangordnung ist Altertum übererlassen sie das dem Millitär. Ich arbeite nach den neuesten Erkenntnissen, die man aber nur dann erlangt wenn man viel liest oder Fortbildungen besucht. Daher habe ich mich für die gewaltlose, positive Art entschieden, die auf wissenschaftlichen Grundlagen aufbaut. Da der Hund ein Individuum ist, kann man Hundeerziehung nur gerade auf DEN Hund und auf DEN Halter abstimmen.
Ich selber arbeite mit Leckerchen, Spielzeug und Sozialkontakten ect. Wer noch der Meinung ist, einen Hund kann man nur mit Gewalt, Stachelhalsband, Tele Tac oder Sprühbänder trainieren, der muss sich einen anderen Trainer suchen, denn solche veralteten Erziehungsmethoden lehne ich strickt ab. Mein Leitspruch ist, wie viele meiner Kollegen/innen auch:;

Wer nicht mit der Zeit geht
Muss mit der Zeit gehen!

Alternativ habe ich mich für  das Tellington - Training, Homöopathie, Bachblüten, Aromatherapie,  Akupressur, ect. entschieden. Mit der Erkenntnis, Verständnis für den Hund zu haben bewirken der Einsatz dieser Mittel begleitend zum Training wahre Wunder.

Verlieren sie nicht das Vertrauen ihres Hundes, fangen sie an ihre Zusammenarbeit entspannt und freudig zu gestalten. Der Erfolg wird ihnen recht geben. Die so gepriesene Wasserpistole die in den Medien von Hundeprofis eingesetzt wird, sollten sie vergessen, wenn sie keinen Angsthasen als Hund haben wollen. Man könnte zu solchen Mitteln greifen, doch dazu muss man den Hund gut kennengelernt haben, sonst geht da der Schuss nach hinten los. Sie verlieren nur sein Vertrauen und die Zusammenarbeit ist gestört.
Vergessen Sie es!
Gehen sie an das Training mit einer positiven Einstellung wird es ihnen auch gelingen. Denken sie gleich negativ und sind damit überfordert, kann es nur schief gehen
Früher als ich noch nichts mit Hundeerziehung am Hut hatte und mit meinem damaligen Hund Gassi ging und mir ein anderer Hund entgegen kam, stellten sich bei mir schon die Nackenhaare auf. Mein Hund spürte das natürlich und glaubte Gefahr zu wittern und was glauben sie ist passiert?, genau es gab Zoff, nicht viel, aber es reichte um verärgert seinen Weg weiter zu gehen.

Gehe ich aber gelassen dieser Begegnung entgegen, bekommt mein Hund positive Signale und wahrscheinlich beschnüffeln sie sich oder gehen völlig uninteressiert aneinander vorbei.

Morgen geht es dann mit Teil II Weiter

Ihre 
Brigitte Seidel